Es war einmal vor langer Zeit da ritten drei Vogelfreie durch die weiten und kargen Steppen Deutschlands. Als sie so dahinritten begegneten sie einen großen, braunen Bären. Starr vor Schrecken wussten unsere 3 Helden zunächst nicht, was sie tun sollten. Bernd, der schlaueste von den dreien faßte jedoch nach einer kurzen Schrecksekunde einen Entschluss. Er drehte sich um und rannte schnell los. Tja, das war warscheinlich das schlechteste was er in dieser Situation machen konnte. Denn nun stand er plötzlich vor der Bärin und ihren 2 Söhnen.
Das war gar nicht so lustig, denn die Bärin war nicht gerade erfreut einen Eindringling vor sich zu sehen. Noch mehr entsetzte sich Bernd jedoch über die 2 kleine, denn diese stürzten sich fröhlich auf ihren neuen "Spielkameraden". Aber nach spielen war Bernd in Moment überhaupt nicht zu mute. Also drehte er sich um und rannte zu seinen beiden Freunden zurück. Diese standen immer noch wie versteinert da, aber von dem Bären fehlte jede Spur. "Wo ist der Bär?", fragte Bernd verdattert.
"Weg", sagten die beiden Freunde, "in den Wald". Bernd japste: Das war noch mal gut gegangen. Aber zu ihrem Unglück war nicht nur der Bär verschwunden .. Die Pferde hatten sie als Mahlzeit mitgenommen. Das war nicht so toll, aber was solls. Nun machten die drei sich schnellst möglich aus dem Staub. Denn wer weiß, vielleicht wollen die Bären ja immer noch spielen. Die drei sind außer Gefahr, da merken sie, dass sie doch recht großen Hunger haben. Also fingen sie an Holz für ein kleines Feuer zu suchen.Glücklicher Weise hatte einer von Bernds Kumpels noch eine Dose Würstchen im Rucksack. Und Bernd zauberte aus seiner Hosentasche noch eine Tube scharfen Senf hervor. Beim Essen hörten sie ein Rascheln im Gebüsch. Uwe zog aus seinem Hosenbund eine doppelläufige Schrotflinte, wobei er zu allen bekannten und unbekannten Göttern dieser Welt betete das er sie nicht einsetzen muß. Doch da springen die Kopfgeldjäger hervor. Die haben unseren drei Helden zu ihrem Glück noch gefehlt. Einer der 2 Kopfgeldjäger hat seine Waffe auf Uwe gehalten und fragt: "wer seit Ihr und was macht ihr hier?". Unsere drei Helden schauen sich zunächst ratlos an... Mit so einer dummen Frage hätten sie nun wirklich nicht gerechnet. Da nahm Klaus all seinen Mut zusammen und behauptete, sie seien Grafen von weit weit her und der Bär hat ihre Pferde gefressen.
Das entsprach ja wenigstens zum Teil auch der Wahrheit, immerhin waren ihre Pferde ja wirklich eine Zwischenmahlzeit für die Bären geworden. Der Kopfgeldjäger nahm die Waffe runter und gab seinem Begleiter ein Zeichen das Gleiche zu tun. "hey, das kommt selten vor, das sich so hohe und edle Herrschaften zu uns verirren", sagte einer der Kopfgeldjäger. Klaus bot ihm gleich ein Würstchen mit Senf an. "Nein danke" sagte der eine Kopfgeldjäger, "das können wir unmöglich annehmen." Nun wurde Klaus ganz mutig. Er fragte die Kopfgeldjäger, ob sie nicht deren Pferde haben könnten, denn sie sind schon furchtbar spät drann. Zu Uwe und Bernds erstaunen gingen die Kopfgeldjäger zurück hinter das Gebüsch und holten ihre Pferde hervor. "hier, die könnt ihr haben. Es sind die Besten Pferde im Umkreis von 700 Rädern" sagte der eine. Nun schwnagen sich Bernd und Uwe auf das eine Pferd und Klaus bekam das andere, weil er die Tiere ja "besorgt" hatte. Mit einem dankbaren Gruß in Richtung der Kopfgeldjäger ritten unsere Helden los. Sie kamen an einem alten Haus vorbei. "Sollen wir uns hier etwas zu Essen besorgen?" fragte Klaus die anderen. "Als 'Grafen' werden wir sicher fürstliche bedient." meinte Uwe mit einem Grinsen.
Also bandes sie Ihre Pferde an einen Pfosten vor der Veranda und klopften an die Tür. Als sich die Tür öffnete, bekamen die 3 grosse Augen. Vor Ihnen stand eine wahnsinnig alte und völlig nackte Frau mit einer riesen Warze auf der Nase und einer fünfbeinigen Katze auf der Schulter. "Was kann ich für Euch tun, edle Herren?" schnarrte die Alte.